Wutanfälle und starke Emotionen begleiten (ADHS)
Vom Tika-Team · 14. Juli 2026
Emotionale Dysregulation gehört zu ADHS: Gefühle steigen schnell und heftig. Ein Anfall ist kein Trotz, sondern ein Überlaufen. Das zu verstehen verändert die Reaktion grundlegend.
Vorher: Überlastung vermeiden
Erkennen Sie wiederkehrende Auslöser (Hunger, Müdigkeit, Übergänge, zu viele Reize) und handeln Sie im Vorfeld. Viele Anfälle lassen sich vermeiden, indem man vor dem Kipppunkt Druck herausnimmt.
Währenddessen: annehmen, nicht argumentieren
Mitten im Anfall kann das Gehirn keine Argumente verarbeiten. Sorgen Sie für Sicherheit, sprechen Sie wenig, bleiben Sie ruhig und bieten Sie einen körperlichen Weg zurück zur Ruhe an.
- Ruhig und nah bleiben
- Die Emotion leise benennen
- Ruheecke oder Atmung anbieten
- Die Welle abwarten, nicht verhandeln
Danach: klären und verstehen
Wenn der Sturm vorbei ist, sprechen Sie in Ruhe darüber, ohne Vorwürfe. Würdigen Sie die Rückkehr zur Ruhe und suchen Sie gemeinsam eine Strategie für das nächste Mal.